Strandfußball kurz vor Weihnachten - Elf Top-Teams kämpften beim Masters in Recke um wichtige Punkte  Auf Platz zwei: Die Guten + 1.
 Recke. „Seit vier Jahren ein Team und schon viele Erfolge gefeiert“, so sagte es Trainer Ronny Prudöhl von „Die Guten + 1“. Das Beachsoccer-Team aus Velpe belegte beim Masters-Turnier in Recke am vergangenen Wochenende den 2. Platz. Im Finale gab es eine Niederlage gegen die „Wilden Jungs“ aus Hasbergen. Im Endspiel hatten die Velper nicht mehr die Kraft, das Spiel noch zu drehen. Nach 10 Sekunden langen sie schon 0:1 zurück. Die große Chance zum Ausgleich wurde noch in der gleichen Minute vertan. Erst beim Stande von 3:0 in der 9. Minute kamen sie zum Anschlusstreffer - am Ende hieß es 3:7. Im Sommer 2010 soll Mitte Juli die Meisterschaft in Köln stattfinden. Auf jeden Fall sind wir dabei, so Prudöhl. 11 Top-Teams aus ganz Deutschland kämpften am Samstag in Recke um wichtige Punkte zur Qualifikation DM. Ausrichter des Turniers war das Ibbenbürener Beachsoccer Team „The Danger“. Organisator Sven Strauss war mit seinem Team einen Tag vorher mit dem Aufbau angefangen. „Wir haben es mit den Hallenbetreibern sogar geschafft, original Beachsoccer- Tore zu besorgen. Die sind noch etwas größer als E-Jugend-Tore. So fallen mehr Tore“, so Strauss. In Gruppe A spielten Beach Kick Berlin, Beach Dribbler Düsseldorf, Die Guten + 1 aus Velpe, Fida Düsseldorf und Lords of the Ball aus Ibbenbüren. Rio de Cologne trat nicht an. Die Lords spielten gegen Beach Kick Berlin 1:1. Gegen die Beach Dribbler aus Düsseldorf gab es dann einen klaren 3:0-Sieg. Auch die Guten +1 kamen gut ins Turnier und holten zwei Siege und ein Unentschieden. Als die Guten +1 dann auf die Lords trafen, gab es eine Lehrstunde. Die Lords gewannen klar mit 6:0.  Fast wie an der Copacabana: Beachsoccer in der Halle in Recke. (Fotos: Heinrich Weßling)
 In der Gruppe B startete das Beach Soccer Team The Danger aus Ibbenbüren mit zwei Unentschieden und einem Sieg gegen BSC Aartalsee. Gegen Los Fuppinjos war richtig Feuer im Spiel. Von den Chancen her hätte The Danger 4:2 oder 5:2 gewinnen müssen. Aber am Schluss siegte Los Fuppinjos glücklich mit 2:1. Dream Team Hilden spielte eine starke Vorrunde und wurde mit 12 Punkten Gruppensieger. Um den vierten Platz kämpften bis zum Schluss FC Sandbank, The Danger und BSC Aartalsee. Am Schluss wurde mit nur vier Punkten BSC Aartalsee Letzter. The Danger sicherte sich am Ende mit dem besseren Torverhältnis den Einzug ins Viertelfinale. Der FC Sandbank schied als Gruppenfünfter aus. Im ersten Viertelfinale trafen The Danger auf Fida Düsseldorf. Zur Halbzeit stand es 2:1 für Fida. Das Ibbenbürener Team hoffte, das Spiel im zweiten Durchgang noch zu drehen, aber man bekam von Fida eine Lehrstunde - am Ende hieß es 6:1. Die Guten +1 gewannen ihr Viertelfinalspiel locker mit 4:0 gegen Los Fuppinjos.  Sieger: Die Wilden Jungs. (Fotos: Heinrich Weßling)
 Der aktuelle Deutsche Meister, die Lords of the Ball aus Ibbenbüren, verlor in einem Krimi gegen die Wilden Jungs aus Hasbergen knapp mit 5:6. Im letzten Viertelfinale trafen Dream Team Hilden und Beach Dribbler Düsseldorf aufeinander. Auch bei diesem Spiel war es bis zum Schluss spannend. Am Ende siegte Hilden glücklich mit 3:2. Das erste Halbfinale spielten Fida Düsseldorf und die Wilden Jungs Hasbergen aus. Die Wilden Jungs erspielten sich Torchancen fast im Sekunden Takt. Im zweiten Halbfinale spielte Hilden gegen Die Guten +1. Die Velper waren wieder bärenstark und zogen mit einem 3:2 ins Finale ein. Im Finale drehten die Wilden Jungs nochmal so richtig auf und spielten Die Guten +1 an die Wand. Mit 7:2 gewannen die Wilden Jungs und sicherten sich den Turniersieg und eine Siegprämie von 150 Euro. Die Guten +1 erhielten für ihren starken 2. Platz immerhin 100 Euro.  Action im Sand. (Fotos: Heinrich Weßling)
 Das Spiel um Platz drei endete ganz klar mit 5:1 für Fida Düsseldorf gegen Dream Team Hilden. Der Spieler Rene Marquis von den Beach Dribbler aus Düsseldorf bekam den Fairplay-Preis. Bei einem Schuss aufs Tor, wehrte er diesen ab, fiel zu Boden und begrub das Leder unter sich. Niemand konnte den Ball sehen, der Schiedsrichter wollte weiterspielen lassen, und auch die gegnerische Mannschaft hatte keine Einwände. Doch Marquis gab zu, dass der Ball hinter der Linie war, und so stand es 0:1. Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung/Online ( Text Strauss ) |